Gemeinden


Diesen Mehrwert bietet ein Quartier4all:

  • Gemeindeattraktivität nachhaltig steigern
    Der Lebensalltag von älteren Menschen, Kindern und Personen mit besonderen Bedürfnissen spielt sich überwiegend im unmittelbaren Wohnumfeld ab. Öffentliche und halböffentliche Räume, die sicher, hindernisfrei und zum Verweilen einladend gestaltet sind, erhöhen die Aufenthaltsqualität und stärken die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Lebensort.
     
  • Quartier- und Dorfleben aktivieren
    Lebendige Quartiere sind mehr als reine Wohnorte: Sie verbinden Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit. Kurze Wege fördern Begegnungen und soziale Kontakte. Siedlungs- und quartierbezogene Erdgeschossnutzungen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem vielfältigen Quartier- oder Dorfleben und stärken – je nach Lage – auch lokale Zentren.
     
  • Sozialen Zusammenhalt und Integration stärken
    Sozial nachhaltige Quartiere fördern Begegnungen zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Gruppen. Sie erleichtern die Integration von Zugezogenen, älteren Menschen oder Personen in vulnerablen Lebenslagen und wirken der Abkoppelung einzelner Gruppen entgegen. Damit stärken sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Stabilität in der Gemeinde.
     
  • Wohnraumangebot bedarfsgerecht weiterentwickeln
    Der Anteil älterer Menschen wird in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen. Gleichzeitig werden Lebensentwürfe und Wohnansprüche vielfältiger. Das Wohnraumangebot in den Gemeinden muss sich an eine alternde Gesellschaft mit unterschiedlichen Bedürfnissen anpassen. Dies erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wohnungs- und Dienstleistungsanbietenden und der Gemeinde.
     
  • Wohnraumnutzung optimieren und Umzüge erleichtern
    Die Wohnbedürfnisse verändern sich im Laufe des Lebens. Ein breites, bezahlbares und hindernisfreies Wohnungsangebot ermöglicht Umzüge innerhalb des Quartiers, etwa nach dem Auszug der Kinder oder bei veränderten Mobilitätsbedürfnissen. So können unterbelegte Wohnungen freigespielt und wieder jungen Familien zur Verfügung gestellt werden.
     
  • Gemeindefinanzen entlasten
    Möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben, entspricht nicht nur dem Wunsch vieler älterer Menschen, sondern auch einem zentralen alterspolitischen Ziel der Gemeinden. Neben ambulanten Unterstützungsangeboten tragen funktionierende Nachbarschaften und niederschwellige gegenseitige Hilfe wesentlich dazu bei, den Alltag zuhause zu erleichtern. Dies bremst das Kostenwachstum im Gesundheits- und Sozialbereich und entlastet die Gemeindefinanzen nachhaltig.
     
  • Akzeptanz von Entwicklung und Verdichtung erhöhen
    Bauliche Entwicklungen, die bezahlbaren Wohnraum sichern und eine hohe Qualität der Aussen- und Freiräume bieten, stossen auf deutlich höhere Akzeptanz in der Bevölkerung als Neubauquartiere ohne sozialräumliche Qualitäten. Sie werden eher als Mehrwert für das Quartier wahrgenommen. Dies reduziert Widerstände, Einsprachen und politische Konflikte und erleichtert kommunale Planungs- und Entwicklungsprozesse.

  • Ressourcenverbrauch reduzieren und Nachhaltigkeit fördern
    Quartiere mit einem starken nachbarschaftlichen Zusammenleben fördern einen haushälterischen Umgang mit Ressourcen. Gemeinschaftlich genutzte Räume ermöglichen eine geringere individuelle Wohnfläche, während das Teilen von Fahrzeugen und Alltagsgegenständen den Material- und Energieverbrauch senkt. Sozial nachhaltige Quartiere leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung kommunaler Nachhaltigkeitsziele.