Immobilienwirtschaft
Deshalb zahlen sich Investitionen in ein Quartier4all aus:
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Grundbedürfnisse berücksichtigen
Sicherheit, soziale Beziehungen und Zugehörigkeit zählen zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Der gebaute Raum und seine Bewirtschaftung sollten diese gezielt unterstützen. Ein Wohnumfeld, das sozialen Austausch, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung ermöglicht, fördert stabile Nachbarschaften und bildet die Grundlage für langfristig resiliente Quartiere. -
Zufriedene Mieterschaft und stabile Erträge sichern
Nachbarschaftliche Kontakte erhöhen nachweislich das Sicherheitsgefühl und die Zufriedenheit mit dem Wohnort. Zufriedene Mietende entwickeln eine stärkere Bindung an ihre Liegenschaft, gehen sorgfältiger mit Wohnung und Umfeld um und verursachen weniger Fluktuation. Dies reduziert Mietausfälle und führt zu stabileren Erträgen sowie tieferen Bewirtschaftungs- und Instandhaltungskosten. -
Mikrolage gezielt stärken
Der ökonomische Wert einer Immobilie wird massgeblich durch ihre Lage bestimmt. Während die Makrolage gegeben ist, wird die Mikrolage stark durch weiche Faktoren beeinflusst. Ein stabiles soziales Umfeld, ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl und eine ausgewogene demografische Zusammensetzung steigern die Attraktivität des Quartiers, erhöhen die Nachfrage und sichern die langfristige Werthaltigkeit der Immobilie. -
Investitionsrisiken reduzieren
Eine stabile und zufriedene Mieterschaft trägt wesentlich zur Reduktion des Investitionsrisikos bei. Wer in langfristig werthaltige Gebäude investiert, erhöht die Wahrscheinlichkeit stabiler und nachhaltiger Erträge. Ein tiefes Risikoprofil ist entsprechend ein zentraler Faktor in der Immobilienbewertung. -
Liegenschaften neu positionieren
Begegnungsfördernde Massnahmen können bestehende (halb-)öffentliche Angebote ergänzen oder fehlende Treffpunkte im Quartier kompensieren. Dadurch lassen sich neue Zielgruppen erschliessen, der soziale Zusammenhalt stärken, die Mieterbindung erhöhen und die Vermarktung erleichtern. -
Portfolio diversifizieren
Ein diversifiziertes Wohnungs- und Nutzungsangebot ermöglicht es, auf veränderte Lebenssituationen der Bewohnerschaft flexibel zu reagieren. Wohnungswechsel innerhalb des Quartiers werden erleichtert, Unterbelegungen reduziert und die Stabilität der Mieterschaft erhöht. Dies verbessert die Lebenszyklusperformance der Liegenschaft und stärkt die Robustheit ganzer Portfolios. -
Nachfrage von morgen bedienen
Wohnungsanbietende sind gut beraten, frühzeitig auf die Nachfrage von morgen zu reagieren. Vor dem Hintergrund der Megatrends demografische Entwicklung und Individualisierung wird die Nachfrage nach nachbarschaftsorientierten Wohnformen weiter zunehmen. Eine entsprechende Ausrichtung verschafft langfristige Wettbewerbsvorteile. -
Liegenschaften neu positionieren
Begegnungsfördernde Massnahmen stärken das soziale Miteinander und können bestehende Angebote sinnvoll ergänzen. Dadurch lassen sich neue Zielgruppen ansprechen, die das Image der Liegenschaft verbessern, die Mieterbindung erhöhen und die Vermietung erleichtern. -
ESG-Kriterien erfüllen
Das gesellschaftliche Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik hat deutlich zugenommen, ebenso die regulatorischen Anforderungen. Investitionen in ein vielfältiges Wohnungsangebot, eine ausgewogene Bewohnermischung und tragfähige Nachbarschaften leisten einen konkreten Beitrag zum Social-Aspekt der ESG-Kriterien.
(ESG = Environmental, Social and Corporate Governance) -
Image und Marktzugang stärken
Investorinnen und Investoren, die sich für sozial nachhaltige Quartiere engagieren, positionieren sich als verantwortungsbewusste und verlässliche Marktakteure. Dies stärkt das Image, erleichtert Kooperationen mit Gemeinden und Institutionen und verbessert den Zugang zu attraktiven Entwicklungsarealen sowie zu nachhaltigkeitsorientierten Kapitalquellen. -
Attraktive und vielseitige Bewirtschaftung
Eine vielfältige Mieterschaft, gewerbliche Nutzungen sowie die Zusammenarbeit mit Dienstleistungspartnern machen die Bewirtschaftung anspruchsvoll, aber auch abwechslungsreich. Dies steigert die Attraktivität der Aufgaben und kann die Zufriedenheit der Bewirtschaftungsteams erhöhen.